schon ganz lange wollte ich mir einen Geldbeutel zaubern!
Im Buch “Alles im Griff” vom Anne-Pia Godske Rasmussen habe ich das passende Modell entdeckt.
Erst einmal habe ich die größere der beiden beschriebenen Geldbörsen genäht.
Hier gibt es zwei große Fächer für Scheine, in der Mitte Platz für die Münzen und Steckfächer für die wichtigen Karten.
Bei dieser Geldbörse, die 15 cm breit ist, habe ich als Verstärkung das steifere Schabrackenvlies S520 verwendet und hatte dann Probleme, am Ende den Geldbeutel auf die rechte Seite zu wenden.
Bei meinem zweiten Versuch habe ich den Schnitt so verbreitert, dass bequem ein “großer” Geldschein in das Fach passt und habe das weichere Schabrackenvlies S320 zur Verstärkung genommen.
Die Geldbörse, 17,5 cm breit, fasst sich insgesamt weicher an und gibt auch, wenn sie mit Scheinen oder Münzen bestückt ist, besser nach.
Den Klettverschluss habe ich auch entsprechend verlängert, damit die Ecken der Verschlussklappe nicht abstehen können.
Fazit: Geldbörsen zaubern ist gar nicht schwer, Geldbeutel nähen macht süchtig und man kann sich bei der Stoffauswahl so richtig austoben, je bunter – desto leichter ist die Geldbörse in der Handtasche zu finden.
Auf dass uns für unserer schönes Hobby nie die “Füllung” der Geldbeutel ausgeht!
Sigrid